Archiv für die Kategorie: 'Technik'

Technik

Der Diesel als Antrieb hat angeblich seinen Zenit erreicht

Marktuntersuchung von Auto-Experte Ferdinand Dudenhöffer:

Betrug der Diesel-Anteil bei den in Deutschland verkauften Neuwagen 1995 nur 14,6 Prozent, ist der Diesel-Anteil bis 2007 auf rund 47,7 Prozent in der Bundesrepublik angestiegen. Diese Entwicklung lässt sich auch in Europa in ähnlicher Weise nachvollziehen. Auf den Bereich Diesel entfallen für West-Europa mittlerweile 53,3 Prozent. Dennoch deuten alle Anzeichen massiv daraufhin, dass sich diese Entwicklung langsam umkehrt. Partikelfilter, Annäherungen bei den Kraftstoffpreisen sowie politischer Druck aufgrund der EU-weiten Euro-5-Norm stärken dem Benziner zunehmend den Rücken.

Angesichts dieser Zahlen werden die Marktanteile beim Diesel in den kommenden Jahren langsam wieder zurückgehen. Bis 2015 prognostiziert Dudenhöffer daher, dass sich der Marktanteil des Diesels in Deutschland von derzeit 38 Prozent bis 2020 auf nur mehr 30 Prozent abschmälern wird.

Quelle: pressetext.de

BlueMotion, Technik

BlueMotion in TV-Spots in Deutschland

Volkswagen hat eine neue “Das Auto”-Kampagne gestartet. Unter dem Motto “Innovationen für jeden”, wird neben vielen Assistenzsystemen (Einparkassistent, Abstandsassistent und Spurassistent) und Features (DSG und DVD-Navigation) zu Beginn der Polo BlueMotion als spritsparender Vertreter der BlueMotion-Modellreihe gezeigt.

Das ist meines Wissens der erste TV-Auftritt eines BlueMotion in einem Werbespot in Deutschland.

Parallel wird die Kampagne auf der Volkswagen Website begleitet und alle Innovationen erklärt. Dort kann man auch den Spot in voller Länge anschauen.

BlueMotion, Technik

Wie weit kommt man mit 10 Euro?

Die “auto motor und sport” hat (ausgehend von einem Dieselpreis von 1,28 € pro Liter) gemessen, wie weit man mit Sprit für nur 10 Euro eigentlich kommt.

Die Silbermedaille, also Platz zwei der Rangliste schnappt sich der Polo BlueMotion mit 156 Kilometer. Der Golf BlueMotion landet hier mit 128 km auf Platz acht, der Passat BlueMotion auf neun (124 km). Bis Platz 13 finden sich im Ranking nur Diesel-Aggregate, erst dann folgen die sparsamsten Benziner.

Quelle: RP Online

Technik

Ethanol-Quote im Benzin soll erhöht werden

Preissteigerungen und höherer Verbrauch bei weniger Leistung erwartet

Mit dem Hintergrund der immer knapper werdenen Ölreserven, der starken Abhängigkeit von ölfördernden Ländern und dem stärkeren Fokus auf “Bio-Sprit” soll nun bis zu 10% Ethanol dem Super-Benzin beigemischt werden (bei Super Plus sind es 5%). Einige Benziner würden das sogar recht schlecht vertragen und müssten auf Super Plus umsteigern. Zudem gäbe es Hinweise auf eine geringere Motorleistung bei gleichzeitig höherem Verbrauch.

Nur gut, dass BlueMotion-Fahrer Diesel tanken – wenn auch (als mittelgroßer Wermutstropfen aus umweltpolitischer Sicht) kein Biodiesel für die Motoren freigeben ist.

Quelle: Stern.de

Technik

Nichts ist mehr “Normal”

Cleverer Schachzug: erst den Preis von Normalbenzin an Super anpassen (erhöhen) und dann mit der Begründung der geringen Nachfrage die ganze Treibstoffsorte vom Markt nehmen. Am Ende profitieren die Ölkonzerne von geringeren Kosten, da eine Sorte weniger raffiniert werden muss, mehr Sprit der verbleibenden Sorten in den Tanklastern transportiert werden kann und am Ende natürlich dem höheren Umsatz der teureren Sorte.

“Nach dem Absatzeinbruch infolge drastischer Preiserhöhungen für Normalbenzin rechnet die BP-Tochter Aral mit dem Aus für den Treibstoff. «Wenn die Entwicklung so weiter geht, ist es sehr wahrscheinlich, dass wir Normal aus dem Markt nehmen», sagte der Vorstandschef der Aral AG, Stefan Brok, in Düsseldorf. Aral hatte Ende November den Preis für Normal-Benzin drastisch erhöht auf das Niveau von Super-Benzin. Seitdem sei der Normal-Anteil bei Aral von 25 auf aktuell noch rund 13 Prozent geschrumpft.”

Quelle: Welt.de

Allgemeines, Technik

Unwirksame Rußpartikelfilter können kostenlos getauscht werden

Für die Fahrer der Fahrzeuge, in denen insgesamt 40.000 unwirksame Rußpartikelfilter nachträglich eingebaut wurden, hat Bundesumweltminister Sigmar Gabriel eine gute Nachricht.

Die RPF oder DPF können kostenlos gegen funktionierende Anlagen ausgetauscht werden. So hat sich Gabriel heute mit Handel und Werkstätten geeinigt. Kostenlos getauscht werden kann nur gegen Rußpartikelfilter des gleichen Herstellers oder baugliche Modelle. Andererseits könnten Kosten entstehen.

Wer einen unwirksamen RPF nicht austauschen lässt, hat (leider) nichts zu befürchten, da Steuergutschrift und Feinstaubplakette nicht wieder eingezogen werden.

Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) protestiert: Autofahrer würden aufgrund der Tatsache, dass ihnen keine Nachteile drohen, wenn der Filter nicht ausgetauscht wird, einfach weiterhin mit dem nutzlosen Dieselpartikelfilter fahren und die Umwelt belasten.

Ich hoffe doch stark, dass PKW-Fahrer mit Nachrüstfilter nicht nur aus steuerlichen Gründen eine Nachrüstung vorgenommen haben, sondern auch ihr “Umweltgewissen” ein wenig erleichtern wollten und nun den Filter freiwillig tauschen lassen.

Quelle: Netzeitung

Allgemeines, Technik

40.000 nachgerüstete Rußpartikelfilter funktionieren nicht

Die einen machen es für den eigenen Geldbeutel und andere für ein gutes Gewissen. Eine Nachrüstung ist ungemein teuer und dann hört man nun solche Sachen aus der Presse:

“Zehntausende Diesel-Autos in Deutschland sind mit unwirksamen Rußpartikelfiltern nachgerüstet worden. Mindestens drei Herstellern wurde vom Kraftfahrtbundesamt (KBA) die Betriebserlaubnis für die Partikel-Filter entzogen.”

Die Staatsanwaltschaft ermittelt bereits. Betroffen sind Filter der folgenden Hersteller: GAT, Tenneco & Bosal.

Welche RPF/DPF sind genau betroffen? Infos vom Kraftfahrtbundesamt

Quelle: Spiegel Online

BlueMotion, Technik

Challenge Bibendum Shanghai: VW zeigt neueste Technologien im Antriebsbereich

Nach BlueMotion & EcoFuel ist seitens der VW-Entwickler noch nicht Schluss:

“VW reist zur diesjährigen ‘Challenge Bibendum’ nach Shanghai mit einer breiten Palette an umweltfreundlichen Antriebssystemen. Mit im Gepäck sei erstmals ein Brennstoffzellen-Prototyp auf Basis des Tiguan, teilte der Autobauer jetzt mit. Das Brennstoffzellensystem mit einer Gesamtleistung von 80 kW ist im Motorraum untergebracht, wo auch der 100 kW / 136 PS starke Elektroantrieb arbeitet. Damit beschleunigt der Tiguan “Hymotion” in rund 14 Sekunden von Null auf 100 km/h und wird bis zu 150 km/h schnell.”

“Als zusätzlicher Energiespeicher dient in dem Forschungsfahrzeug eine Lithium-Ionen-Batterie, die entweder über zurückgewonnene Bremsenergie oder die Brennstoffzelle aufgeladen wird. Laut Hersteller ist das Antriebssystem platzsparend integriert. Das Batteriesystem befindet sich im Kofferraum unterhalb des für das Serienmodell erhältlichen doppelten Ladebodens. Der 3,2 Kilogramm Wasserstoff (H2) fassende Tank ist im Bereich unterhalb der Rückbank und des Kofferraums eingebaut.”

“Eine Wasserstoff-Brennstoffzelle (Spitzenleistung: 55 kW) kommt auch im für China entworfenen Passat Lingyu zum Einsatz. Sie treibt einen 88 kW / 120 PS starken Elektromotor an. Auf der angetriebenen Vorderachse angeordnet, soll das Aggregat für ‘angemessene’ Beschleunigungszeiten (0-100 km/h in 15 Sekunden) und eine Höchstgeschwindigkeit von 140 km/h sorgen.”

“VW tritt in Shanghai außerdem mit einem für den US-Markt konzipierten Jetta Blue TDI, einem Passat TSI Ecofuel mit Erdgas-Twincharger sowie dem bekannten Passat Bluemotion an. Mit dem Touran CCS (Combined Combustion System) eifern die Wolfsburger Mercedes-Benz und dem ‘Diesotto’ nach: Dar neue Motor soll künftig die Vorteile von Benziner und Diesel – Sauberkeit bzw. Sparsamkeit – verbinden. Er wird mit synthetischen Kraftstoffen wie etwa dem aus Biomasse gewonnenen ‘Sunfuel’ betrieben.”

Die Challenge Bibendum ist ein von Michelin ins Leben gerufene Veranstaltung, deren Kernpunkt der Vergleich von Lösungen für den zukünftigen Kraftverkehr ist. Für die Veranstaltung können sich neben etablierten Kraftfahrzeugherstellern auch Universitäten, öffentliche Einrichtungen, Firmen aus anderen Branchen und Forschungseinrichtungen beteiligen. In jeder zu prüfenden Kategorie wird eine Wertung vergeben. Eine Prämierung oder Preisverleihung findet nicht statt.

Quelle: Autoservicepraxis

Allgemeines, Technik

Fast komplett wiederverwertbar: Tiguan erhält Zertifikat vom KBA

Der VW Tiguan ist fast vollständig recycelbar. Sicher ein guter Gedanke: damit aus Neuwagen keine Altlasten werden.

“Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) hat Volkswagen mit dem Tiguan als neu entwickeltem Typ die Recyclingfähigkeit von mindestens 85 Prozent und die Gesamtverwertungsfähigkeit von mindestens 95 Prozent bescheinigt. Damit erfüllt Volkswagen schon jetzt die neue EU-Richtlinie 2005/64/EG. Ab Dezember 2008 sind dann alle Fahrzeughersteller verpflichtet, im Typengenehmigungsverfahren für neue Fahrzeugtypen den Nachweis über deren spätere Recyclingfähigkeit zu erbringen.”

Quelle: Volkswagen

Allgemeines, Technik

Volkswagen bringt saubere TDI-Technologie in die USA

Auf dem “German Tec Day” in San Francisco zeigt Volkswagen die ”BlueTDI” Technologie.

“Die neue Technologie zur Abgasreinigung mit der Bezeichnung BlueTDI, die zunächst im Modell Jetta in den USA angeboten wird, bringt den Dieselantrieb einen weiteren Schritt nach vorne: Ein zusätzlicher Katalysator eliminiert dabei weitgehend die Stickoxide (NOx) im Abgas. Damit gilt dieser Antrieb als der sauberste Diesel weltweit. Im Jetta erreicht Volkswagen die Abgasstandards aller amerikanischen Bundesstaaten und zeigt eindeutig das Potential moderner Dieselaggregate auf.” 

Amerikaner fahren auf den Jetta ab. Jetta BlueTDI ab Frühjahr.

“Mit dem Jetta BlueTDI setzt Volkswagen ab Frühjahr des kommenden Jahres seinen Dieselerfolg in den USA fort: Schon heute sind mehr als 840.000 Pkw mit sauberen TDI der Marke Volkswagen in Amerika unterwegs.”

Quelle: Volkswagen

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