Archiv für die Kategorie: 'Technik'

Technik

Passat BlueTDI mit Zusatztank für Harnstofflösung “AdBlue”

Der Passat BlueTDI gilt als sauberster Passat aller Zeiten und birgt eine Neuerung, die bei LKWs schon seit Jahren im Einsatz ist.

Der neue Passat BlueTDI erfüllt bereits heute die Euro-6-Abgasnorm Kategorie N und ist somit einer der umweltverträglichsten Diesel der Welt. Das Label BlueTDI steht für eine Reduktion von Stickoxiden (NOx) im Abgas um 90 %. Ein innovativer SCR-Katalysator sorgt dabei für eine mehrstufige Abgasnachbehandlung. Mithilfe des Additivs AdBlue wird das NOx in Wasser und ungefährlichen Stickstoff umgewandelt. Der Passat BlueTDI basiert auf einem Common Rail-Aggregat mit 105 kW (143 PS) und Abgasturbolader. Er ist für alle Lines erhältlich.

AdBlue ist eine synthetisch hergestellte 32,5-prozentige Lösung von hochreinem Harnstoff in demineralisiertem Wasser. In der Reserveradmulde ist ein 17 Liter fassender Tank für AdBlue untergebracht. Den Verbrauch an Harnstofflösung beziffert der Hersteller mit 1,5 bis zwei Prozent des Kraftstoffverbrauchs, also rund 0,05 bis 0,1 Liter pro 100 Kilometer. Der Harnstoffvorrat reicht demnach für 17.000 bis 20.000 Kilometer und kann so im Rahmen der Inspektion aufgefüllt werden. Andernfalls erhält man als Fahrer AdBlue an immer mehr Tankstellen. Ohne geht es nämlich nicht: Ist der Zusatzstoff aufgebraucht, springt der Passat BlueTDI nicht mehr an. Das allerdings nicht aus technischen Gründen, sondern aufgrund rechtlicher Vorschriften. AdBlue tankt man z.B. an speziellen Zapfsäulen bei Aral (Bild, Quelle: pipesystems.com).

AdBlue

Die BlueTDI-Motorisierung ist für beide Varianten (Passat und Passat Variant) erhältlich. Als nächstes Modell mit SCR-Katalysator gibt Volkswagen den Crafter an.

Quelle(n): n-tvVolkswagen, Wikipedia, BASF, Autoscout24, Aral

Technik

Warum weichen die tatsächlichen Kraftstoffverbräuche von denen der Herstellerangabe ab?

Diesen Hinweis (oder vergleichbar) liest man, wenn man dem Sternchen hinter der Verbrauchsangabe im Verkaufsprospekt oder im Internet folgt:

“Die angegebenen Werte wurden nach den vorgeschriebenen Messverfahren (RL 80/1268/EWG in der gegenwärtig geltenden Fassung) ermittelt.”

Die Richtlinie 80/1268/EWG ist ein festgelegter Fahrzyklus, der europaweit gilt. Durch die simulierte Fahrt auf einem Rollenprüfstand wird der Verbrauch eines Fahrzeugs im Mix (Stadt bis 50 km/h, Landstraße/Autobahn bis 120 km/h) ermittelt. Diese genormten Tests werden von jedem Hersteller in geprüften Labors, durch das Kraftfahrt-Bundesamt durchgeführt. In einem 194-seitigen Dokument ist das gesamte Messverfahren ausführlich beschrieben und vorgegeben. Hier ein paar Auszüge: das Fahrzeug muss sauber sein, je nach Typ bereits 3.000 oder 15.000 km gelaufen (eingefahren) sein, das Profil der Reifen darf nur zwischen 90 und 50 % stark sein, im Tank dürfen sich maximal 15 Liter Kraftstoff befinden, Verbraucher wie Licht, Radio und Klimaanlage sind aus und alle Fenster sind stets geschlossen. So präpariert werden 11x 6 km nach fest vorgeschriebenen Beschleunigungs-, Schalt-, Roll-, Verzögerungszyklen gefahren. Der Fahrzyklus dauert knappe 20 Minuten.

Laut ADAC sind die angegeben Messwerte jedoch um bis zu 25% zu optimistisch angegeben – das wären bei vier gemessenen Litern ein ganzer Liter mehr.

Weitere Informationen: EUR-Lex, Wikipedia, DAT

BlueMotion, Technik

BlueMotion Technology hält jetzt auch im Touareg Einzug

Verbrauchswerte um 10 Prozent reduziert

Dass Verantwortungsbewusstsein und Fahrspaß einander nicht ausschließen, beweist der neue Touareg mit BlueMotion Technology. Der V6 TDI mit 165 kW (225 PS)* verbraucht nur 8,3 l/100 km und hat lediglich einen CO2-Ausstoß von 219 g/km. Dies gelingt ihm durch ein angepasstes Motormanagement mit modifizierter Software, eine längere Achsübersetzung, wirkungsgradoptimierte Drehstromgeneratoren sowie aerodynamische Maßnahmen wie ein Sportfahrwerk mit ca. 25 mm Tieferlegung und rollwiderstandsoptimierte Reifen. Ein intelligentes Energiemanagement lädt zudem die Batterie während der Schubphasen des Fahrzeugs und entlastet so zusätzlich den Motor.

Quelle: Volkswagen

Technik

Auch Passat geht bald an der Ampel aus

Mit einem Start-Stopp-System will Volkswagen ab Ende dieses Jahres den Passat ausrüsten. Laut “auto motor und sport” soll das System bei dem Mittelklässler für eine Kraftstoffeinsparung von bis zu zehn Prozent sorgen. Die Start-Stopp-Automatik schaltet den Motor beim Halt an der roten Ampel ab und startet das Triebwerk im Bruchteil einer Sekunde von Neuem, wenn die Fahrt weitergehen soll.

Ob dieses Feature in der BlueMotion-Variante des Passat oder im “normalen” Modell zum Einsatz kommen wird, war nicht in Erfahrung zu bringen.

Quelle: auto-news.de

BlueMotion, Technik

Golf BlueMotion bald mit Start-Stopp-Technologie

Volkswagen will die nächste Golf-Generation mit einem Start-Stopp-System ausrüsten. Zunächst soll die verbrauch- und emissionsreduzierende Technologie als Standardausrüstung in der BlueMotion-Version des neuen Golf angeboten werden, schreibt die Fachzeitschrift Automotive News Europe (ANE) unter Berufung auf Quellen bei VW. 

Im normalen Golf kann das Start-Stopp-System als Zusatzausstattung bestellt werden, schreibt die Zeitung weiter. Im kommenden Jahr sollen auch andere VW-Modelle außer dem Golf mit dem System erhältlich sein. Die sechste Generation des Wolfsburger Klassikers wird auf der Pariser Autoshow im Oktober ihre Premiere haben und ab Ende 2008 oder dem Beginn 2009 verkauft werden.

Quelle: wunschauto24.com

Mein Polo BlueMotion, Technik

Selbstleuchtend, stromsparend, sicherer

Ich habe an meinem Polo BlueMotion gestern ein selbstleuchtendes Nummernschild (“G-elumic”) montiert. Nicht nur bei der Zulassungsstelle erntet man damit erstaunte und fragende Blicke (“Sowas hab ich ja noch nie gesehen… Wieso ist da ein Kabel an Ihrem Kennzeichen?”), auch auf der Straße fällt es auf. Nicht mehr Glühlampen strahlen das Kennzeichen an, es leuchtet selbstständig und vollflächig. Vorteile: im Vergleich zum herkömmlichen Leuchtmittel mit mehreren Watt, geringerer Stromverbrauch und durch die zusätzliche, leuchtende Fläche mehr Sicherheit im Dunkeln. Der Haken: Kosten von etwa 80 Euro + 4,10 € bei der Zulassungsstelle.

Info zum Kennzeichen - meine Bilder vom Umbau folgen. Ein ähnliches Modell mit gleicher Funktionalität gibt es auch von 3M.

Technik

TwinDrive: Volkswagen zeigt Elektro-Hybrid

50 Kilometer mit einer Akkuladung – Volkswagen hat in Berlin einen Prototyp des Golf V vorstellt, der neben einem gewöhnlichen Diesel-Aggregat auch mit Elektroantrieb ausgestattet ist. Der Diesel-Elektro-Hybrid arbeitet mit Lithium-Ionen-Akkus und kann in nur vier Stunden an jeder 230-Volt-Steckdose geladen werden. Die Reichweite des 82-PS-Elektromotors wird auch durch das Bremsenergie-Rückgewinnungssystem und eine intelligenten Antriebssteuerung vergrößert. Falls die Reichweite des elektrischen Antriebs nicht ausreicht, startet der Dieselmotor mit 122 Pferdestärken. Selbiger kommt mit einer spritsparenden Start-Stop-Automatik daher.

Die Bundesregierung plant ab 2010 einen Flottenversuch mit 10 dieser Fahrzeuge und möchte daraus Erkenntnisse zur Langzeitnutzung gewinnen.

Auch für den Touareg und die Studie “Up!” sollen künftig Elektroantriebe entwickelt werden.

Quelle: Sueddeutsche.de

Technik

Erzeugt bald der Auspuff Strom?

Das Frauenhofer-Institut arbeitet derzeit an einem thermoelektrischen Generator, der aus der Abwärme der Abgase Strom erzeugen könnte. Der Spritverbrauch würde sich so um fünf bis sieben Prozent verringern weil die Bordelektronik entlastet wird.

“Der durchschnittliche Wirkungsgrad eines Fahrzeuges mit Verbrennungsmotor liegt nur bei 15 bis 20 Prozent”, erklärt Hubert Berger, Leiter des Studiengangs “Elektronik & Technologiemanagement” der Fachhochschule Joanneum, im pressetext-Interview. In Zeiten, in denen Rohstoffe immer knapper und auch teurer werden, sei Energiesparen angesagt. “Zwei Drittel des Kraftstoffs verpuffen in einem Auto mit Verbrennungsmotor ungenutzt als Wärme. Etwa 30 Prozent gehen über den Motorblock verloren, weitere 30 bis 35 Prozent als Abgase”, meint Harald Böttner, Leiter der Abteilung Thermoelektrische Systeme am IPM. Daher arbeite man intensiv daran, die ungenutzte Abwärme von Autos, Maschinen und Kraftwerken zu “ernten”, um deren Energieverbrauch zu senken. Eine Lösung bieten dabei thermoelektrische Generatoren (TEGs). Diese verwandeln Wärme in elektrische Energie, indem sie ein Temperaturgefälle nutzen.

Quelle: Pressetext.de

Technik

Schluss mit dem Unfug

Nicht nur die Spritpreise explodieren, sondern auch die Anzahl an gut gemeinten Spritspartipps. Das Nachrichtenmagazin Stern räumt auf www.stern.de nun mit vielen falschen Ratschlägen auf.

Allgemeines, Technik

Kommt jetzt die Steuererhöhung?

Obwohl die ursprüngliche Quelle der Meldung (B**d) selten die Wahrheit spricht, sind diese Pläne eine Erwähnung wert.

“Mehr als 16 Millionen Autos in Deutschland sollen ab Januar 2009 höher als bisher besteuert werden. Die Fahrzeuge gehören zu den Schadstoffklassen Euro 2 und Euro 3, wie die “Bild”-Zeitung berichtet. Über den Plan aus dem Finanzministerium will die Bundesregierung bald beraten.”

“Nach Informationen der Zeitung soll zunächst ab Januar 2009 für 16,4 Millionen Pkw der Schadstoffklassen Euro 2 und Euro 3 die Kfz-Steuer um 1,25 Euro je 100 Kubikzentimeter Hubraum steigen.”

“Weitere 20 Millionen bereits zugelassene Fahrzeuge der Schadstoffklasse Euro 4 werden ab 2011 entsprechend höher gestuft. Das gelte gleichermaßen für Fahrzeuge mit Otto-Motor oder Diesel. Für einen Benziner mit mittlerem Hubraum wären dann im Schnitt 21 Euro pro Jahr mehr an Steuern zu zahlen, für einen Diesel 26 Euro.”

“Demnach sollen Besitzer von Pkw mit Erstzulassung vor dem 1. Januar 2009 künftig eine Strafsteuer von 1,25 Euro je 100 Kubikzentimeter Hubraum entrichten. Ab Januar 2009 erstmals zugelassene Fahrzeuge sollen nicht mehr nach Hubraum, sondern dann in unterschiedlicher Höhe nach dem Kohlendioxid-Ausstoß besteuert werden. “

Quelle: Welt Online

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