Archiv für; Oktober, 2010

Allgemeines

Der Herbst sorgt für Unsicherheit

Es ist wahrscheinlich die gefährlichste Jahreszeit von allen. Viele Autofahrer sind jedes Jahr aufs Neue mit den noch ungewohnten Lichtverhältnissen überfordert und sorgen so für ein erhöhtes Unfallrisiko auf unseren Straßen.

Kraftfahrzeugführer, die die Spur nicht halten können, in der Stadt an Kreuzungen in die falschen Spuren einbiegen oder auf der Landstraße ohne Fernlicht nichts sehen können und entgegenkommende Fahrer rücksichtslos blenden. Beschriebenes lässt sich derzeit tagtäglich erleben. Es ist Herbst.

Die Ursachen sind klar. Die frühe Dunkelheit, an die sich die Augen nach den Sommermonaten erst wieder gewöhnen müssen, Blätter, regennasse Fahrbahnen in Verbindung mit einer verschmierten Frontscheibe und rubbelnde Scheibenwischer. In der Summe sind das mehr Einflüsse als ein tageslichtverwöhnter Gelegenheitsfahrer verarbeiten kann.

Leute, fahrt in diesen Wochen einfach langsamer, bringt Eurer Auto in Schuss und konzentriert Euch. Dann stehen wir auch die kommenden Wochen mit heiler Haut durch.

Allgemeines

Kein Facebook für Porsche-Mitarbeiter

Das die Nutzung des Internets für private Zwecke untersagt ist, ist für den durchschnittlichen Angestellten ja nicht ungewöhnlich. Nun meldete sich Porsche mit aller Deutlichkeit zu Wort:

Facebook, Ebay oder Xing: Für Porsche- Mitarbeiter sind soziale Netzwerke, Webdienste und private E- Mailprogramme wie Google-Mail tabu. Auch das Nutzen der Internet- Plattform Ebay sei während der Arbeitszeit verboten, sagte ein Sprecher des Sportwagenbauers am Samstag in Stuttgart.

Porsche befürchte vor allem Spionage. Interne Informationen könnten nach außen dringen. Ausländische Geheimdienste würden versuchen das Vertrauen gut informierter Insider zu gewinnen. Allein ein Viertel der 13.000 Mitarbeiter nutze unter anderem Facebook.

via sueddeutsche.de

Allgemeines

Feldversuch: Autonomer Passat steuert durch Braunschweig

Ein experimentelles Fahrzeug der TU Braunschweig mit dem zarten Namen “Leonie” zeigt derzeit, was bereits technisch möglich ist. Diesmal jedoch nicht in einer Pressevorführung auf einem abgesperrten Versuchsgelände unter Laborbedingungen oder in der Wüste, sondern in unserem Alltag, inmitten belebter Straßen.

Die TU lässt den aufwendig umgebauten VW Passat Variant über den zweispurigen Stadtring in Braunschweig lenken. Ausgerüstet mit Laserscanner, Kameras und einem eigenen, sehr leistungsfähigen Steuerungscomputer lenkt das Fahrzeug nahezu autark über den Stadtkurs. Für den Notfall sitzt dennoch ein Mensch hinter dem Steuer, der in Grenzsituationen eingreifen kann, falls Leonie doch einmal mit der Verkehrssituation überfordert ist. Ampeln kann der autonome Passat noch nicht erkennen. An jeder Ampel werden diese Lichtzeichen daher manuell eingegeben. Auch schwierige Spurwechsel oder Wendemanöver sind noch nicht ihre Stärke. Der Passat ist daher auch nur mit höchstens 60 km/h unterwegs.

Der auf dem Dach montierte Laserscanner weist Ähnlichkeiten zu den Aufbauten auf, die Google für sein “Street View”-Projekt einsetzt.

Ziel dieses Projekts ist die Entwicklung neuer Assistenz- und Sicherheitssysteme, die den Fahrer unterstützen, ihn aber nicht entmündigen. Für ein Plus an Sicherheit müssen Fahrzeuge heutzutage vor allem in Aufbau und Konstruktion verstärkt werden – was mehr Gewicht und höheren Kraftstoffverbrauch zur Folge hat. Vielleicht kann auch hier durch das elektronische Auge die zukünftige Entwicklung beeinflussen.

via Stern.de