Archiv für; August, 2009

Allgemeines

Ähhm…wie funktioniert nochmal eine digitale Luftstation?

Den Reifendruck aller vier Pneus sollte man aus Sicherheits- und Verbrauchsgründen regelmäßig überprüfen. Das Reifendruckkontrollsystem (Option ab Werk) warnt über die ABS-Sensoren nämlich nicht vor zu niedrigen Drücken, wenn alle Reifen gleichmäßig Luft verlieren.

Meist stehen die Angaben in bar im Tankdeckel. Wer dieses Wissen bereits hat, sollte dann auch mit einer modernen Luftstation umgehen können. Was ich aber seit geraumer Zeit immer wieder an den verschiedensten Tankstellen erleben muss, löst bei mir verständnisloses Kopfschütteln aus.

Der unkonventionelle Vorgang des Luftdruckprüfens läuft meist wie folgt ab: ein bis zwei Personen steigen aus dem Fahrzeug aus. Im ersten Schritt geht es mit dem Druckluftschlauch sofort zum ersten Reifen, dann zum Automat. Dort werden die drei vorhandenen Tasten so oft betätigt, bis man der Meinung ist, dass alles nun seine Richtigkeit habe. Zurück beim Reifen, Schlauch entfernen und zum nächsten Rad übergehen. Dann wieder zum Automat, Tasten betätigen. Dieses Spiel wird von dieser speziellen Klientel vier Mal durchgeführt. Es wird überhaupt nicht darauf geachtet was das Gerät macht und das sich die Werte im Display von ganz alleine verändern, oder etwa bemerkt, dass der Signalton jeden Gang eigentlich unnötig macht. Ganz clevere Zeitgenossen sparen etwas Zeit, indem sie zu zweit auftreten und dann augenscheinlich im Team arbeiten. Der “Runner” trägt Verantwortung für den Schlauch und spurtet ums Auto und der “Operator” bedient die Luftstation. Alles völlig sinnfrei.

Wer nämlich lesen kann, ist klar im Vorteil. Man muss nur maximal zweimal zum Gerät – für die vorderen und die hinteren Reifen. Den Rest übernimmt eine moderne Luftstation vollautomatisch. Wagen abstellen, 1. Wert einstellen, Schlauch an erstes Rad anschließen, Hinweiston abwarten, Schlauch an zweites Rad anschließen, Hinweiston abwarten, 2. Wert einstellen, Schlauch an drittes Rad anschließen, Hinweiston abwarten, Schlauch an letztes Rad anschließen, Hinweiston abwarten, Schlauch einhängen, Abfahrt. Tut nicht weh und geht ruck, zuck!

luftstation

Offizielle Bedienungsanleitung zum Ausdrucken

  1. Sollwert über +/- Tasten einstellen.
  2. Taste “ok” drücken.
  3. Reifen anschließen; Befüllvorgang startet automatisch.
  4. Signalton zeigt Erreichen des Sollwertes an.

Mein Polo BlueMotion

Heißester Tag des Jahres 2009

Vergangenen Donnerstag (20.8.2009) erlebten wir alle laut Wetterdienst den (bisher) heißesten Tag des Jahres.

Im zähflüssigen Verkehr auf der A23 hier im Norden hatte die Klimaanlage mächtig zu kämpfen. Spürbar vor allem am hohen Verbrauch im Stand – laut Display 1,1 Liter pro Stunde (statt 0,4 – 0,5).

heissester_tag_des_jahres_2009

Mein Polo BlueMotion

Selbstleuchtend, stromsparend, sicherer (3)

Mit großer Begeisterung hatte ich vor einiger Zeit über mein selbstleuchtendes Nummerschild berichtet. Das Teil sah echt gut aus und jeder sprach mich darauf an. Richtig, “sah” – denn seit kurzem muss mein Polo wieder mit einem althergebrachten Kennzeichen auskommen.

Grund dafür: kurz nach dem Kauf zeichneten sich auf dem Kennzeichen (im Betrieb) schwarze Flecken ab, die immer stärker und größer wurden. Der Händler war kulant und tauschte es mir umgehend aus. Glücklich und zufrieden mit dem neuen Nummernschild fuhr ich wieder einige Wochen herum. Zum meinem großen Erstaunen trat auch dort der beschriebene Fehler auf. Jedes Mal 4,10 EUR bei der Zulassungsstelle abdrücken und den ganzen Quatsch de/montieren wollte ich kein drittes Mal mitmachen. Konsequenz: Geld zurück und wieder “analog” unterwegs.

Nachher ist man immer schlauer. Im Netz finden sich bereits eine Menge ähnlicher Berichte. Kein Wunder also warum sich dieses nette Gadget nicht im größeren Stil durchsetzt. An dieser Stelle muss ich vom Kauf abraten. Bis die Dinger nicht 100% zuverlässig sind, Finger weg.

Gut:
nummernschild_ok

Schlecht:
DSC00471

Allgemeines

Ab 2012: 5.000 Euro Zuschuss beim Kauf eines Elektroautos

Derzeit sind 55 Mio. Autos in Deutschland zugelassen. Die gesteckten Ziele für die Zukunft sind hoch. Ab dem Jahr 2020 sollen auf unseren Straßen 1.000.000 Autos, die ausschließlich mit Strom betrieben werden, unterwegs sein.

Die Bundesregierung will mit 115 Millionen Euro die Entwicklung von Batterie- und Antriebssystemen vorantreiben. Ein weiterer 0,5 Mrd. schwerer Aktionsplan soll die ersten Käufer belohnen. 5.000 Euro für jedes neu zugelassene E-Auto sind bereits im Gespräch – bereits ab 2012 sollen Nägel mit Köpfen gemacht werden.

Auch Experten erwarten langfristig einen Siegeszug der Elektoautos. Die fossilen Brennstoffe mit denen unsere heutigen Autos in Bewegung bleiben, werden in absehbarer Zeit aufgebraucht sein.

Quelle: Welt (1, 2), Abendblatt